Christopher Hilsenbeck ist, gemeinsam mit den anderen Frankreich Legionären mit im Mannschafts-Training der DRV XV
Am heutigen Montag kam die deutsche Rugby-Nationalmannschaft erstmals vollzählig zur Vorbereitung in Heidelberg zusammen. Auch die Frankreich-Legionäre Tussac, Hilsenbeck und Füchsel waren mit an Bord und werden in den kommenden Tagen die intensive Vorbereitung auf die erste Partie in der Rugby Europe Championship mitmachen. Der Gegner am Samstag in Offenbach wird niemand geringeres als der siebenmalige WM-Teilnehmer Rumänien sein.
Das Trainerteam um Nationalcoach Kobus Potgieter arbeitete dabei heute zunächst mit allen Spielern am gemeinsamen Spielkonzept, um Legionäre und Bundesliga-Spieler auf die gleiche Wellenlänge zu bekommen. Am morgigen Dienstag und am kommenden Donnerstag wird die DRV XV dann jeweils gleich drei Trainingseinheiten pro Tag absolvieren. Dabei müssen sowohl der Sturm, als auch die Reihe zu einer Krafteinheit ins Fitnessstudio, bevor die erste und zweite Reihe gemeinsam, die Dreiviertelreihe sowie die dritte Sturmreihe jeweils spezifisch und voneinander getrennt trainieren. Am Abend wird dann gemeinsam an der Defensive als gesamte Mannschaft auf dem Feld trainieren.
Erste gemeinsame Einheit der DRV XV vor dem Rumänien-Duell
Der Mittwoch steht weitestgehend im Zeichen der Erholung, wobei in einer kurzen Einheit auch dann an den technischen Fähigkeiten gearbeitet werden wird. Am Donnerstag dann steht das gleiche Programm, wie am Dienstag auf dem Plan, nur dass dann im gesamten Mannschaftsverbund an der Offensive getüftelt wird.
Trotz des vollen und anspruchsvollen Trainingsplan will Nationaltrainer Potgieter seine Mannschaft frisch halten und in der Vorbereitung nicht überbeanspruchen. Zum einen gilt es nicht übermüdet in die WM-Qualifikation zu starten. Außerdem folgt nach dem Heimspiel gegen die Rumänen die ohne Zweifel schwierigste Auswärtsfährt in der Rugby Europe Championship für die DRV XV: Es geht nach Georgien zur absoluten Übermannschaft, dem Titelverteidiger.
Nationaltrainer Kobus Potgieter: Wir wollen nicht zu viel Zeit auf dem Trainingsplatz verbringen, unsere Spieler müssen frisch in die Partie gehen. Wir werden aber ein sehr großes Augenmerk auf die detaillierte Analyse legen.
Am Freitag Vormittag schließlich wird die Mannschaft um Kapitän Sean Armstrong dann die kurze Fahrt in den Spielort Offenbach zurücklegen und eine öffentliche Abschlusseinheit absolvieren. Gegner Rumänien wird am Donnerstag im Rhein-Main-Gebiet erwartet, nachdem sich die Mannschaft in Portugal bei einem Trainingslager und Testspiel gegen den REC-Absteiger aus dem Vorjahr optimal vorbereiten konnte.
Noch gibt es ausreichen Stehplätze für das Spiel am Samstag Mittag im Offenbacher Spada-Bank-Hessen-Stadion, die Sitzplätze auf der Haupttribüne werden dagegen allerdings langsam rar.
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