7er-Nationalmannschaftskapitän Mustafa Güngör und sein Team sorgten am 1. Turniertag in Istanbul für mächtig Furore und qualifizierten sich locker fürs Halbfinale (c) Vosshage
Besser hätte der erste Turniertag gar nicht laufen können für die von 7er-Nationalmannschaftskapitän Mustafa Güngör und Nationalmanschaftskumpel Timur Tekkal zusammengestellten Ottomanns Flying Hoops Germany. Drei klare Siege reichten zum Halbfinaleinzug in der türkischen 13-Millionen-Metropole. Dort wartet am morgigen Sonntag um 10:20 Uhr Deutscher Zeit (11:20 Uhr Ortszeit), die Nationalmannschaft Marokkos auf die Deutschen Buben.
Das erste Spiel zum Turnierauftakt konnten die Deutschen Ottomans mit 52-7 gegen Türk Gücü gewinnen. Im zweiten Spiel waren die Istanbul Young Boys völlig chancenlos gegen die gut aufgelegten Deutschen und verloren mit 78-0. Der Dritte und knappste Sieg war gleichbedeutend mit dem Halbfinaleinzug, nach 14 Spielminuten führten die Flying Hoops Germany mit 36-7.
Neben den starken Marokkanern, diese schlugen im Viertelfinale Deutschlands Auftaktgegener Türk Gücü mit 43-0, hinterließen vor allem Susies Sevens einen bärenstarken Eindruck. Das Team rekrutiert sich traditionell ausschließlich aus Kiwis, die unter dem Sponsorship von Susies Salon (einer Bar in Amsterdam) auf dem internationalen 7er-Circuit schon häufig für Furore sorgen konnten. Die trickreichen Neuseeländer konnten ihr Viertelfinalspiel gegen die Arabian Potbellies mit 42-0 gewinnen.
„Das Wetter ist super, der Platz ist perfekt, wir haben ein tolles Hotel und es ist wirklich ein super Turnier – wir sind alle sehr glücklich!“, schwärmt Nationalspieler Fabian Heimpel vom bisherigen Turnierverlauf. Doch auch mit dem sportlichen Abschneiden zeigt sich der junge Spielmacher sehr zufrieden. „Wir haben bisher sehr ordentlich gespielt. Die Nationalmannschaft Marokkos ist aber auch nicht von schlechten Eltern, unser Ziel morgen heißt aber Finale gegen Susies Salon, die mit Abstand beste Mannschaft im Wettbewerb. Die Fans haben wir jetzt schon auf unserer Seite, zum einen gefällt ihnen unsere Spielweise, zum anderen treten die Kiwis doch etwas arrogant auf. Wir hoffen aufs Finale und dann wollen wir mal schauen wie gut die Jungs wirklich sind“, berichtet Heimpel direkt aus dem Teamhotel.
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